LIPPEPARK HAMM - Das Projekt

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Schacht Franz" entstand in den letzten Jahren eine Parklandschaft mit vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten. Das Gelände wurde seit der Schließung der Schachtanlage nicht genutzt. Die ca. 40 Hektar große Fläche wurde Zug um Zug zu einem Stadtpark entwickelt, der die Stadtteile Bockum-Hövel, Herringen und Pelkum als eine Art „Grünes Landschaftsband" miteinander verbindet.

 

Dieses Landschaftsband zieht sich von der nördlichen Halde Radbod über das Schacht Franz Gelände in Herringen zu den Halden „Kissinger Höhe" und „Humbert". Die Stadtteile im westlichen Teil der Stadt Hamm sind im besonderen Maße vom Strukturwandel betroffen. Der Bergbau hat die Bezirke über ein Jahrhundert hinweg kulturell und wirtschaftlich geprägt. Das ehemalige Schacht Franz Gelände in Herringen wurde nun zum zentralen Bereich des Gesamtkonzeptes entwickelt.

 

Schon vor Baubeginn befand sich dort das moderne Gelände des SVF Herringen, mit dem Vereinsheim und den Fußballplätzen. Der Sport soll somit auch in Zukunft einen hohen Stellenwert bei der Entwicklung des Geländes einnehmen. Entstanden ist als Ganzes, ein Sportzentrum in dem Skater, Fußballer, Tennisspieler und andere Breitensportler ihr Zuhause finden. Bei der Gestaltung der Flächen nördlich und südlich der Sportanlage, wurden die Bürger in den Entwicklungsprozess einbezogen. Durch eine breit angelegte Bürgerbeteiligung wurden Ideen gesammelt und so auch die Akzeptanz für das Projekt erhöht. Wichtig ist, dass sich die Herringer Bürger mit dem neuen „Stadtpark" identifizieren, diesen annehmen und in Zukunft „pfleglich" behandeln.

 

Basis für das Gesamtvorhaben Lippepark Hamm, war die Bewerbung der Stadt Hamm für die Landesgartenschau 2014. Die Stadt hatte sich beworben um ein Zeichen zu setzen und den Strukturwandel, gerade in den westlichen Stadtteilen, zu beschleunigen. Das Grundkonzept für die weiteren Planungen stammte aus der LaGa - Bewerbung, denn obwohl die Stadt Zülpich den Zuschlag für die LaGa bekommen hatte, wurden Fördermittel für die Umsetzung des Projekts in Hamm zugesichert.